Chronik1933 in Bad Düben gegründet, blicken die KÜHNE AUTOHÄUSER auf eine lange Tradition zurück. Unser kleiner Familienbetrieb von einst ist zwar immer noch in Familienhand, aber längst keine kleine Firma mehr am Markt. In mittlerweile zehn Filialen vertreten wir die Marken Mercedes-Benz, smart, VW, Audi Service, EvoBus, Unimog, Tognum und Mitsubishi Fuso. Darüber hinaus ergänzen zahlreiche Autorisationen unser Portfolio: in Kooperation mit der Firma BINZ sind wir Spezialist für Rettungsfahrzeuge, am Standort Bad Düben sind wir autorisierter VW Stützpunkt für Behindertenfahrzeuge, verfügen über ein firmeneigenes Lack Centrum und können an unserem Standort Eula als TruckWorks Nutzfahrzeugspezialist unsere Kunden betreuen. Lesen Sie auf den folgenden Seiten, wie die KÜHNE AUTOHÄUSER seit ihrer Gründung 1933, der Verstaatlichung im Jahr 1972 und Reprivatisierung im Jahr 1990 zu dem heutigen Unternehmen gewachsen sind. Zeitraffer
01.10.1933 Gründung der Fa. Martin Kühne als selbständige Kfz-Werkstatt in der Leipziger Str. 2 in Düben; 2 Mitarbeiter
13.03.1946 Tod von Martin Kühne, Weiterführung der Firma durch seine Frau Lydia; 4 Mitarbeiter
11.09.1949 Otto Schrader wird nach der Hochzeit mit Lydia Kühne Inhaber der Firma. Er führt sie als Fa. Martin Kühne, Nachfolger weiter; 10 Mitarbeiter
1954 Erweiterung des Betriebes um die Grünstraße 6 in Düben
10.08.1956 Erweiterung des Betriebes um die Grünstraße 10 und die Torgauer Straße 25 in Düben
1963 Erweiterung des Betriebes um die Grünstraße 21 in Düben
1964 Heinz Kühne, Sohn von Martin Kühne und seit 1952 im Betrieb, übernimmt die Funktion des Technischen Leiters
27.10.1972 Übergabe des Betriebes in Volkseigentum, Firmierung des VEB Kfz-Instandhaltung Bad Düben im Volkseigenen Verkehrskombinat Leipzig. Heinz Kühne wird zum Betriebsdirektor berufen; 100 Mitarbeiter
01.07.1979 Abschluss des Vertrages zur Instandsetzung von Mercedes-Benz-Lastkraftwagen
1983 Erweiterung des Betriebes um die LKW-Instandsetzung Delitzsch
1984 Ausstieg Heinz Kühnes aus dem Betrieb wegen Meinungsverschiedenheiten mit der Kombinatsleitung
01.08.1990 Rückübertragung des Betriebes durch die Treuhandgesellschaft, Firmierung als Fa. Heinz Kühne. Sitz ist die Torgauer Straße 25a in Bad Düben; 35 Mitarbeiter
01.10.1991 Abschluss des neuen Vertrages mit Mercedes-Benz zur Instandhaltung des gesamten Typenprogramms
11.09.1993 Eröffnung des neugebauten Mercedes-Benz-Autohauses in Wiedemar
01.01.1996 Mike Kühne, Sohn von Heinz Kühne, wird Inhaber der Fa. Kühne
01.06.2000 Kauf des Mercedes-Benz-Autohauses in Borna/Eula, Eröffnung der dritten Kühne-Filiale
01.01.2003 Verlegung des Firmensitzes von Bad Düben nach Wiedemar
01.07.2003 Kauf des vierten Mercedes-Benz-Autohauses: Die Fa. Kühne vergrößert sich um die Filiale in Grimma
01.04.2007 Kauf von zwei VW/Audi-Autohäusern in Herzberg und Torgau. Für die VW-Autohäuser wird die Autohaus Kühne GmbH gegründet
01.02.2008 Kauf eines weiteren VW/Audi-Autohauses und eines Lackierzentrums in der Görschlitzer Straße 8 in Bad Düben. Zur Kühne Gruppe gehören nun acht Standorte mit 216 Mitarbeitern
12.09.2008 Die Kühne Autohäuser feiern mit Gästen das 75-jährige Firmenjubiläum im Gründungsort Bad Düben
2010 Kauf des smart-Centers Leipzig. Damit wächst die Kühne Gruppe auf neun Standorte.
01.06.2011 Kauf des VW-Autohauses in Doberlug-Kirchhain und der Lkw-Werkstatt Truck & Car Service LE. Fortan gehören elf Standorte zur Kühne Gruppe Historie der Kühne Autohäuser![]() Der Mut des GründersMartin Kühne war gerade mal 23 Jahre alt, als er sich entschloss, seinen eigenen Betrieb zu gründen. Und das in unsicheren Zeiten. Deutschland erlebte zwar gerade einen wirtschaftlichen Aufschwung, aber der aufstrebende Nationalsozialismus sorgte für politische Instabilität. ![]() Meisterung des NeubeginnsVon 1938 bis 1945 ruhte die Arbeit im Kfz-Betrieb Kühne gezwungenermaßen, denn Martin Kühne wurde, wie so viele, zum Kriegsdienst verpflichtet. Nach dem Krieg konnte er die Arbeit zwar wieder aufnehmen, aber er starb bereits ein Jahr später. Seine Frau Lydia übernahm nun die Leitung des Geschäftes. Ein Kfz-Meister und drei Angestellte unterstützten sie dabei und reparierten das an Fahrzeugen, was der Krieg übrig gelassen hatte. 1949 heiratete Lydia Kühne wieder. Ihr neuer Mann Otto Schrader, ein gelernter Buchhalter, wurde zum Inhaber des Betriebes, der nun als Fa. M. Kühne Nachfolger firmierte. Der Betrieb entwickelte sich gut. Neben Pkws wurden vor allem Lastkraftwagen der neuen Typen H 3A, S 4000, H 6 und Robur gewartet und instand gesetzt. 1954 wurde der Betrieb um das Grundstück Grünstraße 6 erweitert. Die Mitarbiterzahl stieg auf 10 an. ![]() Eingriff in die UnabhängigkeitEs war ein Beschluss der DDR-Führung: Handwerksbetriebe mit mehr als 10 Mitarbeitern sollten verstaatlicht werden. Diesen Eingriff in die Unabhängigkeit musste sich auch die Fa. M. Kühne Nachfolger gefallen lassen. Am 10. August 1956 übernahm der Staat als Kommandist 80 Prozent der Betriebsanteile. Es war der erste Schritt zur Enteignung. Dennoch sollte dies nicht das Wachstum des Betriebes verhindern. Das Betriebsgelände wurde 1956 um die Grundstücke Grünstraße 10 und die Torgauer Straße 25 erweitert. Im Jahr 1993 kam das Gelände Grünstraße 21 hinzu. Der Betrieb teilte sich in mehrere Bereiche: Durchgang, Mechanik, Grund- und Mittelinstandsetzung. Bearbeitet wurden zu dieser Zeit vorrangig Pkw Wartburg, Lkw W 50, S 4000, H 6 und Robut sowie Motorräder der Marke MZ. ![]() Leitung des VEBSeit 1952 arbeitet auch Heinz Kühne, Sohn des Firmengründers Martin Kühne, im Betrieb. Er absolvierte hier zunächst seine Lehre, arbeitete dann einige Jahre als Kfz-Mechaniker und wechselte später ins Büro des Bereiches Technik.
Nach seinem Studium wird Heinz Kühne 1964 Technischer Leiter des Betriebes. Nun führt er das weiter, was sein Vater begonnen hatte. Doch er wird fremdbestimmt, denn der Staat greift immer mehr in die Betriebsprozesse ein. Am 27. Oktober 1972 ist es dann endgültig. Quasi über Nacht wird der Betrieb zum Volkseigentum erklärt und firmiert nun als VEB Kfz-Instandhaltung Bad Düben (KIB) im Verkehrskombinat Leipzig. Heinz Kühne wird zum Betriebsdirektor berufen. ![]() Mercedes-Benz kommtIm Juli 1979 wird dem Betrieb eine besondere Aufgabe zuteil. Die Kombinatsleitung suchte eine Vertragswerkstatt für die in der DDR fahrenden Mercedes-Benz-Lastkraftwagen. Heinz Kühne war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort: Sein Betrieb wird mit dieser Aufgabe betraut und ist damit der erste, und lange Zeit einzige, Servicepartner für Mercedes-Benz in der DDR. Im gleichen Jahr wurde der Betrieb um die Bremseninstandhaltung Eilenburg erweitert. 1983 kommt ein Betriebsteil in Delitzsch hinzu. Neben Mercedes-Benz-Lastkraftwagen werden zu dieser Zeit Lkw der Typen Tatra, W 50 und L 60 sowie die Pkw Trabant und Wartburg instand gesetzt. 1984 verlässt Heinz Kühne den Betrieb. Die Kombinatsleitung greift mehr und mehr in seine Arbeit ein und es kommt zu unüberbrückbaren Differenzen. Als neuer Betriebsdirektor wird Walter Lang, ein ehemaliger NVA-Offizier, eingesetzt. Bis 1990 muss die Familientradition unfreiwillig unterbrochen werden. ![]() Das erste AutohausDurch die politische Wende in der DDR nutzt Heinz Kühne die Chance, den Familienbetrieb fortzusetzen. Die neue Freiheit bringt auch die unternehmerische Freiheit zurück. Nach der Rückübertragung des Betriebes durch die Treuhandgesellschaft beginnt am 1. August 1990 für das Unternehmen Kühne eine neue Zeitrechnung. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in der Torgauer Straße 25a in Bad Düben. 36 Mitarbeiter sind anfangs im Service und in der Instandhaltung beschäftigt. Schon ein Jahr später wird die Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz erneuert. Der Betrieb erhält einen Service- und Teilevertriebsvertrag für das gesamte Typenprogramm. Neben Wartungs- und Reparaturleistungen kommt nun der Verkauf von Mercedes-Benz Fahrzeugen dazu – im ersten Kühne Autohaus Mercedes-Benz. ![]() Neubau in WiedemarDie Firma Kühne setzt auf Wachstum. Deshalb wird im Gewerbegebiet Wiedemar ein neues Mercedes-Benz Autohaus gebaut. Im März 1993 ist Baubeginn, im September des gleichen Jahres erfolgt bereits die Eröffnung.
Mit der neuen Filiale wächst auch die Mitarbeiterzahl: 1995 arbeiten im gesamten Betrieb 60 Angestellte und Kfz-Mechaniker. Und auch an den Firmennachwuchs wird gedacht: 20 Lehrlinge werden ausgebildet. ![]() Die dritte GenerationIm Januar 1996 übergibt Heinz Kühne den Staffelstab an seinen Sohn Mike. Bereits während seines Betriebswirtschaftsstudiums im Unternehmen tätig, wird Mike Kühne nun Inhaber der Firma Kühne. Der Familienbetrieb geht in die dritte Generation. ![]() Autohäuser Nummer Drei und VierDas Unternehmen expandiert weiter. Mit dem Kauf von zwei weiteren Mercedes-Benz Autohäusern wird aus dem Unternehmen Kühne eine Unternehmensgruppe mit nun insgesamt vier Filialen in Bad Düben, Wiedemar, Borna/Eula und Grimma. Damit stärkt die Firma Kühne ihre Marktposition in der Region Leipzig.
Dieses unternehmerische Engagement wird auch gewürdigt: 2006 gehört die Firma Kühne zu den Finalisten und 2007 sogar zu den Preisträgern des „Großen Preises des Mittelstandes Sachsen“. ![]() Volkswagen und Audi Service kommen dazuDas Unternehmen Kühne vermeldet 2007 und 2008 neuen Zuwachs: Mit den Marken Volkswagen und Audi Service wird die automobile Kompetenz weiter ausgebaut.
Zunächst kommen im April 2007 die VW und Audi-Service Autohäuser in Torgau und Herzberg hinzu, im Februar 2008 folgt ein drittes VW und Audi-Service Autohaus in Bad Düben. Damit zählen im 75. Jahr des Bestehens der Firma Kühne sieben Autohäuser und rund 250 Beschäftigte zur Unternehmensgruppe. ![]() smart in LeipzigIm Februar 2010 übernimmt Mike Kühne das smart Center Leipzig vom bisherigen Inhaber und Geschäftsführer Dieter Burger, der sich altersbedingt aus der Geschäftstätigkeit zurückziehen möchte. Alle Beschäftigten werden übernommen.
Damit wächst die Kühne Gruppe um eine weitere Marke und kann sich nun auch an einem Standort in Leipzig präsentieren. ![]() Vierter VW Standort und freie Nfz-WerkstattIm brandenburgischen Doberlug-Kirchhain erwirbt Mike Kühne im Juni 2011 ein weiteres Autohaus. Im September erhält er für diesen Standort von Volkswagen den Vertrag als Servicepartner, so dass nun vier VW Filialen zur Kühne Gruppe gehören.
Ebenfalls im Juni übernimmt die Firma Kühne die freie Pkw- und Nfz-Werkstatt "Truck & Car Service LE" im Herzen Leipzigs, nahe der B2 und bietet dort einen Werkstattservice für alle Marken und Fabrikate. Neben dem Werkstattbetrieb unterhält der Standort eine Nfz-Waschanlage. Mehr unter www.truck-car-leipzig.de.
Ende 2011 ist die Kühne Gruppe auf zehn Filialen und 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen. |